Barmbek befindet sich im Osten des Bezirks Hamburg-Nord und stellte ehemals ein großes Gebiet dar. Heute ist Barmbek unter anderem in zwei getrennte Stadtteile, Barmbek-Nord und Barmbek-Süd geteilt.
Barmbek war ein früher ein bäuerlichres Dorf, in dem Bauern lebten die in diesem Gebiet ihre Felder bestellten. Seinen Namen hat Barmbek von dem Bach "Bernebek". Zum Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich in Barmbek-Nord Arbeiterfamilien an. Im Süden der Stadt entstand zum damaligen Zeitpunkt die Hamburger Speicherstadt, aufgrund derer ein großes Arbeiterviertel weichen musste. Auf der Suche nach einem neuen Wohnraum kamen die Arbeiter nach Barmbek. Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich in Barmbek-Nord ein Industriegebiet, welches Barmbek endgültig den Ruf einer Arbeitervorstadt einbrachte. 1943 wurde Barmbek, nicht zuletzt wegen seiner Industrie, zur Zielscheibe zahlreicher Bombenangriffe, die große Teile Barmbeks zerstörten.
Heute ist Barmbek-Nord durch Backsteinbauten geprägt. Es bietet jungen Familien eine ruhige Kleinstadtatmosphäre und liegt trotzdem nicht ganz abgeschieden. Als besonders lebenswert empfinden die Einwohner Barmbeks die vielen Grünflächen. Durch eine gute Verkehrsanbindung des Barmbeker Bahnhofs, ist der schnelle Weg in die Innenstadt gesichert. Aber auch die umliegenden Stadtteile Eppendorf und Winterhude bieten gute Einkaufsmöglichkeiten und sind gut erreichbar. Um sich von einer anstrengenden Arbeitswoche zu erholen, entspannen die Barmbeker in den großen öffentlichen Parkanlagen, auf den Alsterwanderwegen oder auf den Alsterradwanderwegen.
Foto-Quelle: Bernd Sterzl, PIXELIO
